HKB geht an Land.
Wo? Im Kanton Bern. In Ihrer Gemeinde.
La HKB touche terre.
Où? Dans le Canton de Berne. Dans vôtre commune.
© Swisstopo
HKB geht an Land.
Wo? Im Kanton Bern. In Ihrer Gemeinde.
La HKB touche terre.
Où? Dans le Canton de Berne. Dans vôtre commune.
© Swisstopo

Burgdorf
2018–2019

Die HKB ging in Burgdorf auf die Stör!

Bereichernde Begegnungen, ungewöhnliche Zusammenarbeiten und globales Medienecho – all das und vieles mehr entstand von September 2018 bis März 2019 in Burgdorf.

Studierende der HKB kamen wie früher die Wanderarbeiter*innen auf die Stör und bearbeiteten vorhandenes Material, wandelten es um und veredelten es. Dabei ging es nicht nur darum, einen besonders interessanten Raum zu bespielen, sondern mit einzelnen Menschen, Vereinen oder Institutionen aus Burgdorf gemeinsam etwas zu entwickelten. Rund ein Dutzend solcher Projekte wurden im Rahmen der diesjährigen Austragung in Burgdorf realisiert.

Mehr Bilder und Informationen zu den Teilprojekten finden Sie gleich anschliessend.

Projekte
  • Käse beschallen – Experiment zwischen Klang und Kulinarik

    Käse beschallen war eine künstlerisch-kulinarische Versuchsanordnung. Die Ausgangsfrage: Beeinflussen Schallwellen den Stoffwechselprozess von Käse derart, dass die Auswirkungen aromastofflich nachweisbar und kulinarisch spürbar sind? Ab August 2018 wurden im Käsehaus K3 in Burgdorf neun Laibe Käse (Emmentaler Muttenglück) in Holzkisten gelagert. Fünf der acht Holzkisten wurden mit verschiedenen Musikstücken und drei mit verschiedenen Sinuswellen gezielt beschallt; eine Holzkiste blieb als Referenzkiste unbeschallt. Nun wurden die neun Käselaibe anlässlich des Abschlusswochenendes von HKB geht an Land Mitte März 2019 einer aromastofflichen Untersuchung unterzogen sowie einer kulinarischen Jury vorgesetzt.

    Weitere Informationen und Downloads auf cheeseinsound.ch

    Künstlerisches Konzept und Begleitung
    Michael Harenberg (Studiengangsleiter Sound Arts, HKB Musik)

    Studierende
    Pascal Lund-Jensen, Manolo Müller, Simon Walker, Raphael Hitz

    Kooperationspartner und Produzent
    Beat Wampfler (Käsehaus K3, Burgdorf)

    Wissenschaftliche Begleitung
    Tilo Hühn (Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften)

  • Der Sodbrunnen als Klangkörper – Klanginstallation beim Schloss

    Ausgehend von vorgefundenen Gegebenheiten und deren Geräuschen untersuchten zwei Studierende die Umgebung des Schloss Burgdorf und liessen in der Baustelle eine Klanginstallation entstehen.

    Projektverantwortlicher
    Daniel Weissberg (Dozent CAP, HKB)

    Studierende
    Luzius Bauer, Laurens Inauen

    Kooperationspartner*innen
    Daniel Furter (Leiter Museum Schloss Burgdorf) und Stiftung Schloss Burgdorf

  • Werkstatt stören – Musikimprovisationen in Ateliers

    Studierende der HKB präsentieren gemeinsam mit dem Künstlerpaar Lang/Baumann ortsspezifische Konzepte und inszenieren ausgewählte Werkstätten in Burgdorf.

    Projektverantwortliche
    Christian Kobi (Dozent HKB Musik), Marc Unternährer (Dozent HKB Musik)

    Studierende
    Dejan Skundric (Akkordeon), Miles Evan Zuberbühler (Schlagzeug)

    Kooperationspartner*innen
    Lang/Baumann (Sabina Lang und Daniel Baumann, Kunstschaffende Burgdorf), Werkstätten und Ateliers aus Burgdorf: Baumann Carrosserie, Hässig + Co. AG

  • Holz trommeln – Minimal Music im Holzbaubetrieb

    Lernende Zimmerleute des Bildungszentrums Emme bauten gemeinsam mit Perkussionsstudierenden der HKB Schlaginstrumente. Ein Teil Forschungsprojekt, ein Teil Minimal-Music – Michael Gordon’s Timber, also «Bauholz», ist ein einstündiges Musikstück, das nur aus Holzklängen besteht und zum Abschluss des Teilprojekts in Burgdorf aufgeführt wurde.

    Projektverantwortlicher
    Brian Archinal (Dozent Perkussion, HKB Musik)

    Studierende
    Correntin Barro, Romane Bouffioux, Moritz Wappler, Juliana Santacruz, Federico Tramontana

    Kooperationspartner*innen
    Bernhard Guggisberg (Abteilungsleiter Holz/Milch, BZ Emme), Gfeller + Friedli Holzbau AG: Erika und Daniel Friedli (Geschäftsleitung), Tristan Hänni (Dipl. Holzbaumeister)

  • Expertise mobil – Blasinstrumente auf dem Prüfstand

    Taugt die Trompete des Grossonkels noch zur Fasnacht? Soll sie repariert werden? Gehört sie in den Müll oder ins Museum? Die Bevölkerung von Burgdorf und die Musikgesellschaften der umliegenden Gemeinden wurden eingeladen, ihre alten, vergessenen Blasinstrumente vorbeizubringen: Spezialist*innen der HKB und des Musikhaus Spada in Burgdorf bestimmten, datierten und beurteilten sie vor Ort.

    Projektverantwortlicher
    Adrian von Steiger

    Studierende
    Lorin Augsburger, Demian Kammer, Juan de Dios Puerta Bernabe

    Kooperationspartner*innen
    Musikhaus Spada, Burgdorf und Kulturnacht Burgdorf

  • Arien in historischen Eisenbahnen – Die Oper geht ins Depot der BLS Stiftung

    Normalerweise findet Oper in samtrot ausgeschlagenen Opernhäusern statt. Nun aber gings nach draussen, in das Eisenbahndepot der BLS Stiftung. Zwischen historischen Loks und Reisezugwagen trafen Opern- und Chorgesang auf dieses interessante Ambiente. Das Publikum wurde auf eine Reise geschickt – diese führte zu verschiedenen geografischen Punkten, durch verschiedene Zeiten und in unterschiedliche Klangwelten.

    Projektverantwortliche
    Mathias Behrends (Studiengangsleiter Oper, HKB Musik), Stefan Saborowski (Dozent Oper, HKB Musik)

    Studierende
    Katarina Brencic, Roxane Choux, Judith Dürr, Kristyna Hablova, Rira Kim, Marek Pavlícek, Pawel Slusarz, Réka Szabó, Marlena Thiele, Nino Topadze

    Kooperationspartner*innen
    Thomas Büchler (Geschäftsführung BLS Stiftung Burgdorf), Chormitglieder aus Burgdorf

  • Geist erspüren – der Genius Loci von Burgdorf

    Studierende verschiedener Fachbereiche der HKB analysierten den öffentlichen Raum des Nordquartiers in Burgdorf: Farbklima, Materialbeschaffenheit, Oberflächen, Akustik, Geruch, Interviews mit Bewohnenden usw. Auf diese Weise sollte der Geist und die Atmosphäre des Quartiers kartographiert, dokumentiert, erzählt, vermittelt und als Abschluss an die Bevölkerung von Burgdorf zurückgespiegelt werden.

    Projektverantwortliche
    Jimmy Schmid (Dozent VisKom, HKB Gestaltung und Kunst), Lea-Nina Fischer (Kunstvermittlerin)

    Studierende
    Stig Olav André Karlsson, Laura Natalia Pastrana Silva, Nina Plaskova, David Rindlisbacher Lopes Ramalheira, Tizia Sansonnens, Janosch Marti, Marietta Schenk, Esther Tellenbach

    Kooperationspartner*innen
    Oliver Lanz (Lehrer Gymnasium Burgdorf), Dorothee Joss (Koordinatorin Zusammenarbeit Gymnasien und Mittelschulen, HKB)

    Schüler*innen
    Lara Cotti, Joël Gerber, Nina Grossniklaus, Danièle Hodel, Christina Liner, Anna Loosli, Mirja Marmet, Elena Mele, Fabienne Meyer, Livia Rupp, Michèle Ryser, Aurelia Smith

  • Stadtmagazin kapern – Recherche und Gestaltung vor Ort

    Für eine Woche kommen Studierende der Literatur und der Visuellen Kommunikation nach Burgdorf. In dieser Zeit sammeln sie Fundstücke, Verwunderungen und Eindrücke und nehmen diese als Ausgangsmaterial für eine künstlerische Produktion und interdisziplinäre Zusammenarbeit. In fünf Tagen entwickeln sie vor Ort die Inhalte und Gestaltung für eine Sonderausgabe des Stadtmagazins Burgdorf.

    Projektverantwortliche
    Regina Dürig (Dozentin Literarisches Schreiben, HKB Literaturinstitut), Roland Fischbacher (Studiengangsleiter VisKom, HKB Gestaltung und Kunst)

    Studierende
    Tabea Andres, Matteo Emilio Baldi, Angela Ramona Ehrsam, Ariana Andrea Veronika Emminghaus, Nadine Fankhauser, Leonie Carla Felber, Momo Elina Frei, Olivia Pascale Hubli, Livia Kauer, Jennifer Gisela König, Celine Ida Künzle, Martina Massafra, Naomi Alexandra Mathys, Matteo Valentino Messina, Janina Olivia Mosimann, Julijs Anselm Osolin, Laurence Kimberley Rast, Mendoza Luis Miguel Sanz, Tabea Nadège Schär, Bettina Scheiflinger, Alexandra Siebert, Carlo Leone Spiller, Lukas Simon Alexander Stalder, Pia Sarah Zibulski

    Kooperationspartner*innen
    Stadt Burgdorf

  • Spuren suchen – Kleinkinder spüren sagenumwobenen Figuren nach

    Basierend auf einer lokalen Sage oder einem Märchen wurden Kleinkinder von Studierenden und Weiterbildungsstudierenden des CAS Kulturelle Bildung dazu eingeladen, mögliche Spuren sagenumwobener Figuren aufzuspüren und diese mittels künstlerischer Herangehensweisen zu erforschen. Dabei enstanden neue Spuren zum mannigfaltigen Weiterspinnen der Geschichten.

    Projektverantwortliche
    Karin Kraus (Studienleitung CAS kulturelle Bildung, HKB Weiterbildung)

    Studierende
    Teddy Amstad, Meret Blattner, Amara Bisewksi, Simone Bosshard, Silvana Coppola, Manuela Horlacher, Bettina Schneider

    Kooperationspartner*innen
    Nationale Initiative Lapurla – Kinder folgen ihrer Neugier (Eine gemeinsame Initiative von HKB und Migros Kulturprozent); Fuchs & Specht Burgdorf

  • Sounds touren – der Störbus im Quartier

    Während zwei bis drei Wochen geht der Sound-Störbus durch die Quartiere von Burgdorf auf die Stör. Jeweils zu einer bestimmten Uhrzeit können Quartierbewohner*innen und Passant*innen die beiden Stationen Soundlab bzw. Improraum im Bus bespielen. Unter Anleitung von Studierenden, Instrumentallehrenden und Musikschüler*innen machen sich Passant*innen mit den elektronischen Klängen im Soundlab vertraut, improvisieren und gestalten ihre eigenen Sounds.

    Projektverantwortliche
    Andrea Ferretti (HKB Weiterbildung Musikpädagogik), Immanuel Brockhaus (HKB Musik, Weiterbildung, Forschung)

    Studierende
    TBA

    Kooperationspartner*innen
    Armin Bachmann (Leiter Musikschule Burgdorf), Christoph Schnyder (Leiter Musikschule Burgdorf in spe)

  • Klappmaulpuppen sprechen – Lebensanekdoten aus Burgdorf

    Ein Schauspielstudent sammelte Lebensanekdoten von älteren Burgdorfer*innen. Er baute eine Klappmaulpuppe namens Winnie, die die gesammelten Geschichten nacherzählte. Indem er der Puppen die Anekdoten ‚in den Mund legte’, eröffneten sich für die Geschichten eine neue Bühne, ohne dass die Erzählerin oder der Erzähler selbst ins Rampenlicht treten musste.

    Projektverantwortlicher
    Florian Reichert (Fachbereichsleiter, HKB Theater/Oper)

    Studierender
    Stephan Eberhard

    Kooperationspartner*innen
    Zentrum Schlossmatt Region Burgdorf, Altersheim Sonnhalde, Theater Z

  • Schnuppern im Profi-Blasorchester – Konzert der Brassband mit Jugendlichen

    Jungmusiker*innen erhielten die Gelegenheit, an einem Wochenende interessante Werke unter Anleitung professioneller Registerleiter einzustudieren und sich im Abschlusskonzert in die Reihen der Profis zu setzen und mitzuspielen.

    Projektverantwortliche
    Isabelle Gschwend (MA Music Performance, Dirigieren Blasmusik), Stefan Popp (MA Music Performance, Dirigieren Blasmusik)

    Kooperationspartner*innen
    Armin Bachmann (Leitung Musikschule Burgdorf) und Dagmar Kopše (Kulturbeauftragte Burgdorf/Kulturnacht Burgdorf)

  • Digitales Erzählen – Wunderkammern im Museum Schloss Burgdorf

    Studierende des Fachbereichs Gestaltung und Kunst sammelten an der diesjährigen Burgdorfer Kulturnacht Geschichten der Bevölkerung zu Objekten aus den Sammlungen des Museum Schloss Burgdorf. Im Projekt entstanden daraus Konzepte, wie diese Geschichten im digitalen Raum erzählt und die Besucher*innen des Museums mit den Objekten in den Wunderkammern im Schloss in einen Dialog treten können.

    Projektverantwortliche
    Hugo Ryser (Dozent AV-Gestaltung, HKB Gestaltung und Kunst), Bernhard Probst (Dozent Medienpädagogik, HKB Gestaltung und Kunst)

    Studierende
    Marlen Büchi, Fanny Delarze, Christiane Hamacher, Laurène Hayoz , Katharina Karras, Livia Kauer, Tina Leuenberger, Anika Rieben, Karina Schmidlin

    Kooperationspartner*innen
    Daniel Furter (Leiter Museum Schloss Burgdorf) und Stiftung Schloss Burgdorf

Veranstaltungen
  • 26.–31. März 2019 – Soundlab im Theater Z

    Das Soundlab der Hochschule der Künste HKB ist ein interaktives Klanglaboratorium, in dem mit poptypischen Sounds experimentiert werden kann. Das Lab zieht für 5 Tage nach Burgdorf ins Theater Z. Während dieser Zeit können Schüler*innen und Passant*innen die Geräte des Soundlab bespielen. Unter Anleitung von Studierenden und Instrumentallehrenden der HKB machen sich Besucher*innen mit den elektronischen Klängen im Soundlab vertraut, improvisieren und gestalten ihre eigenen Sounds.

    Theater Z, Hohengasse 2, 3400 Burgdorf

HKB geht an Land 2017
La HKB touche terre 2017

Die erste Austragung von HKB geht an Land wurde in Kooperation mit dem Parc régional Chasseral im Berner Jura realisiert.

Unter dem Leitmotiv Bâtiments vides ou pleins de vie? setzten sich Dozierende und rund 100 Studierende aus den Fachbereichen Musik, Gestaltung und Kunst, Oper/Theater, Y Institut und vom Schweizerischen Literaturinstitut während zweier Semester künstlerisch mit der Industriegeschichte des Vallon de Saint-Imier und des Bas-Vallon auseinander. Die Studierenden erhielten die Gelegenheit, die Pforten still gelegter Fabriken zu öffnen, deren Geschichten zu erfahren, die Räumlichkeiten künstlerisch wiederzubeleben. Sie traten in einen künstlerischen Austausch mit einer unbekannten Region im Kanton Bern und realisierten im Rahmen ihrer Lehre themenspezifische Projektarbeiten in St-Imier, Courtelary, Orvin und Rondchâtel.

Weitere Informationen / Plus d'informations:
HKB Zeitung HKB geht an Land (02/2017) (PDF)

La première édition de La HKB touche terre fut le résultat d’une collaboration avec le Parc régional Chasseral, dans le Jura bernois.

Sous la devise Bâtiments vides ou pleins de vie ?, le corps enseignant et une centaine d’étudiant-e-s des sections Musique, Arts visuels et design, Opéra/Théâtre, ainsi que de l’Institut Y et de l’Institut littéraire suisse se sont confrontés à l’histoire industrielle du vallon de Saint-Imier et du Bas-Vallon. À cette occasion, les étudiant-e-s ont pu franchir le seul de fabriques abandonnées, se familiariser avec leur histoire et leur insuffler une nouvelle vie au moyen de leurs performances artistiques. Sous le signe des arts, ils ont ainsi entamé une interaction avec une région méconnue du canton de Berne, réalisant des projets thématiques à Saint-Imier, Courtelary, Orvin et Rondchâtel dans le cadre de leurs cursus d’études respectifs.

Sie wohnen in einer Gemeinde im Kanton Bern? Sie sind interessiert an einer künstlerischen Zusammenarbeit mit der HKB? Sie haben eine Projektidee? Dann melden Sie sich!

Wer kann mitmachen?

Jede in einer Berner Gemeinde wohnhafte Person kann unter Einbezug der lokalen Gemeindebehörden eine Projektidee für ihre Gemeinde oder Region einreichen.

Was soll das Projekt erfüllen?
  • Ausgangspunkt eines Projekts bildet der inhaltliche Bezug zur Gemeinde oder Region: Lokalitäten, Infrastruktur, historische, sprachliche oder kulturelle Eigenheiten, eine aktuelle Fragestellung etc.
  • Ein Projekt bezieht verschiedene Fachbereiche aus dem Lehrangebot der HKB mit ein: Musik, Gestaltung und Kunst, Konservierung und Restaurierung, Oper/Theater, literarisches Schreiben, Forschung. Die Bereiche können spartenübergreifend oder in Form individueller Teilprojekte einer Gesamtidee zum Tragen kommen.
  • Das Projekt ist keine Auftragsarbeit an die HKB, sondern wird in direkter Zusammenarbeit mit der eingebenden Gemeinde realisiert.
  • Die Gemeinde stellt für die Realisierung ihrer Projektidee nach ihren Möglichkeiten folgende Ressourcen zur Verfügung: Personal, Infrastruktur, Zeit, finanzielle Mittel (abhängig vom Projekt).
Wann findet die Zusammenarbeit statt?

Die Zusammenarbeit zwischen der HKB und einer ausgewählten Gemeinde ist im Sinne einer Partnerschaft jeweils über ein Jahr angelegt (im Jahr darauf wird die Kooperation wieder neu ausgeschrieben). Die Kooperation kann sich – abhängig von der Form des Projekts und den beidseitigen Kapazitäten – über längere zusammenhängende Zeiträume oder punktuell übers Jahr verteilen.

Wer wählt das Projekt aus?

Die Auswahl der überzeugendsten Projektidee aus allen jährlichen Eingaben geschieht durch eine Fachjury seitens der HKB.

Was ist der Gewinn?

Eine Gemeinde kann mit ihrer Projekteingabe einen lang gehegten oder aktuellen Wunsch verwirklichen und wird während eines Jahres zum künstlerischen Schauplatz im Kanton Bern. Die Gemeindebevölkerung ist Teil des Projekts – direkt mitwirkend, als Gastgeber oder Publikum. Auf der Gegenseite erhalten die Angehörigen der HKB Gelegenheit, das gewohnte Hochschulumfeld zu verlassen, ein anderes Stück Bern kennenzulernen und dort ihr kreatives Potenzial und künstlerisches Know-how einzubringen.

Welche Ziele verfolgt HKB geht an Land?

Die Ziele des gemeinsamen Experiments sind die direkten Begegnungen, der kulturelle Austausch zwischen Stadt und Land, die gegenseitigen Einblicke, das Entdecken und die Zusammenarbeit zwischen der Kunsthochschule und den Gemeinden im Kanton Bern.

Habitez-vous une commune du canton de Berne? Êtes-vous intéressés par une collaboration artistique avec la HKB? Avez-vous une idée de projet? Alors n’hésitez pas à nous le faire savoir!

Qui peut participer?

Toute personne domiciliée dans une commune bernoise peut, avec le concours des autorités locales, soumettre une idée de projet pour sa commune ou sa région.

Quelles sont les conditions générales du projet?
  • Toute idée doit avoir un rapport concret à la commune ou à la région, par exemple parce qu’il se réfère à une bâtisse, à une infrastructure, à une particularité historique, linguistique ou culturelle, à un questionnement d’actualité, etc.
  • Dans la mesure du possible, le projet fait intervenir plusieurs sections de la HKB: Musique, Arts visuels et design, Conservation et restauration, Opéra/Théâtre, Littérature, Recherche. Le projet peut combiner ces domaines ou encore intégrer plusieurs projets sectoriels qui éclairent ensemble une idée sous plusieurs facettes.
  • Ce projet n’est pas un mandat attribué à la HKB; sa réalisation se fera en collaboration directe avec la commune qui soumet l’idée.
  • Dans la mesure de ses possibilités, la commune lauréate met à disposition les ressources suivantes pour la réalisation de son projet: personnel, infrastructures, temps, moyens financiers (en fonction du projet).
Quand la collaboration aura-t-elle lieu?

La collaboration entre la HKB et la commune lauréate prend la forme d’un partenariat, conclu pour une année. Cette coopération est remise au concours chaque année. Suivant la nature du projet et les disponibilités mutuelles, la matérialisation de cette coopération est envisageable sur toute la durée de l’année ou sous forme d’interventions ponctuelles.

Qui choisit le projet?

Le choix de l’idée la plus convaincante est l’affaire d’un jury spécialisé de la HKB.

Quel avantage?

Le concours permet chaque année à une commune bernoise de réaliser un projet, que l’idée taraude les esprits depuis longtemps ou qui soit apparue tout récemment. Pendant une année, la commune choisie se mue en scène artistique. La population communale est impliquée dans le projet, soit en participant concrètement à la manifestation artistique, soit en accueillant des personnes venues de l’extérieur, soit en étant dans le public. Quant à la HKB, le projet lui donne la possibilité de quitter son environnement habituel pour découvrir une facette différente du canton de Berne et pour y déployer son potentiel créatif et son savoir-faire artistique.

Quels objectifs pour La HKB touche terre?

Les objectifs de cette expérience commune sont à la fois les rencontres, l’échange culturel entre ville et campagne, les découvertes réciproques ainsi que la collaboration entre la Haute école des arts et les communes du canton de Berne.

Hintergrund
L’idée générale

Die Hochschule der Künste Bern HKB bricht zu neuen Ufern auf. Sie lässt ihre Ateliers, Proberäume und Seminarsäle in Bern und Biel hinter sich und geht «an Land» – zum Beispiel in Rüeggisberg, Hindelbank, Corgémont oder Saanen.

Unter dem Titel HKB geht an Land bietet eine jährliche Ausschreibung der kulturellen Vielfalt im Kanton Bern eine unkonventionelle Bühne: Die rund 350 Berner Gemeinden sind eingeladen, Ideen für künstlerische Projekte einzureichen, die in einjähriger Kooperation mit Dozierenden und Studierenden der HKB zur Umsetzung kommen. Die Gemeinden sind inhaltlicher Ausgangspunkt und zugleich Schauplatz ihres Projekts – mit charakteristischen örtlichkeiten, einer lokalspezifischen Thematik, kulturellen Eigenheiten, historischen oder aktuellen Fragestellungen, die die Region bewegen. Zur Realisierung der Ideen stellt die HKB kreatives Potenzial und künstlerisches Know-how aus all ihren Fachbereichen zur Verfügung.

Ob dorfgestalterische Zukunftsvisionen, historische Spurensuchen in musikalischer, szenischer oder literarischer Form, Restaurierungsarbeiten im öffentlichen Raum, Theaterprojekte, Kulturvermittlungsaktivitäten in Schulen, multimediale Installationen, Ausstellungen, Konzertreihen – in Schlössern, Ställen, Schrebergärten, Gemeindesälen oder Wohnzimmern – Möglichkeiten und Ideen für eine fruchtbare Zusammenarbeit bieten sich viele!

Nach Auswahl der jährlich überzeugendsten Projektidee werden in Absprache mit den lokalen Gemeindebehörden konkrete Formen und Gefässe für die künstlerischen Auseinandersetzungen entwickelt. Die Lokalbevölkerung und das ansässige Gewerbe sollen nach Möglichkeit aktiv am Projekt teilhaben – direkt mitwirkend, als Gastgeber oder Publikum. Auf der Gegenseite erhalten die Studierenden der HKB Gelegenheit, im Rahmen von HKB geht an Land aus dem gewohnten Hochschulumfeld auszubrechen, ein anderes Stück Bern kennenzulernen und sich dort künstlerisch einzubringen.

Die Kooperationen zwischen der HKB und den Gemeinden im Kanton Bern sollen gegenseitige Einblicke schaffen, direkte Begegnungen, kulturellen Austausch zwischen Stadt und Land sowie unerwartete Entdeckungen. Die Ergebnisse aus den Projektarbeiten werden öffentlich präsentiert und in der Entstehung medial begleitet.

La Haute école des arts de Berne (HKB) part à la découverte d’horizons nouveaux. Elle se propose d’abandonner ses ateliers, locaux de répétition et salles de séminaires de Berne et de Bienne pour «toucher terre», par exemple à Rüeggisberg, Hindelbank, Corgémont ou Saanen.

Sous le titre La HKB touche terre, lance chaque année un appel à projets afin de jeter un coup de projecteur inédit sur la diversité culturelle qui prévaut dans le canton de Berne. Les quelque 350 communes bernoises sont invitées à soumettre des propositions de projets artistiques qui pourront être réalisés en collaboration avec le corps enseignant et les étudiant-e-s de la HKB. Les communes sont à la fois les initiatrices et le théâtre de leur projet, destiné à mettre en évidence des lieux caractéristiques, une thématique locale, une particularité culturelle ou encore un questionnement historique ou d’actualité régional. La HKB offre le potentiel créatif et le savoir-faire présents dans ses sections pour réaliser les idées proposées, au cours d’une coopération d’une année.

Un aménagement visionnaire pour un village, la recherche de traces historiques sous forme musicale, scénique ou littéraire, des travaux de restauration dans l’espace public, des projets théâtraux, des médiations culturelles dans les écoles, des installations multimédia, des expositions, des séries de concerts: autant de possibilités et d’idées – et la liste n’est pas exhaustive – pour une coopération fertile, à réaliser dans des châteaux, des écuries, des jardins ouvriers, des salles communales ou dans des salons des particuliers.

Au terme de la sélection de l’idée la plus convaincante, les formes et les formats concrets de l’approche artistique sont développés conjointement avec les autorités communales. La population et les entreprises locales sont invités à participer activement dans la mesure du possible, soit comme intervenants, soit comme hôtes, soit dans le public. Côté HKB, le projet donne aux étudiant-e-s la possibilité de quitter le contexte académique habituel, de découvrir une facette différente du canton de Berne et d’y déployer une démarche artistique.

Les coopérations entre la HKB et les communes du canton de Berne ont pour objectif de créer des passerelles réciproques, mais aussi de faciliter les rencontres et les découvertes ainsi que les échanges culturels entre ville et campagne. Le résultat de ces projets sont présentés au public et leur réalisation bénéficie d’un accompagnement médiatique.

Kontakt
Contact

HKB geht an Land ist ein Projekt der Hochschule der Künste Bern HKB.
La HKB touche terre est un projet de la Haute école des arts de Berne (HKB).

GESCHäFTSLEITUNG / LA DIRECTION

Virginie Halter
virginie.halter@hkb.bfh.ch

Projektrat und Jury / Conseil de projet, jury

Christian Pauli – Vorsitz / Présidence
Leiter Kommunikation und Publikationen HKB
Responsable Communication et Publications à la HKB

Verena Andel
Leiterin Weiterbildung und Dienstleistungen
Responsable de la formation continue et des prestations de services

Jacqueline Baum
Mitarbeiterin und Beraterin in den Studiengängen der Vermittlung
Collaboratrice et consultante dans les cursus pédagogiques

Lennart Dohms
Studiengangsleiter MA Music Performance
Responsable du MA Music Performance

Michael Harenberg
Studiengangsleiter BA Musik und Medienkunst
Studienbereichsleiter MA Contemporary Arts Practice

Responsable du BA Musique et arts médiatiques
Responsable du MA Contemporary Arts Practice

Florian Reichert
Fachbereichsleiter Oper/Theater
Responsable de la section Opéra/Théâtre

Arne Scheuermann
Leiter Forschungsschwerpunkt Kommunikationsdesign
Responsable du pôle de recherche Design en communication

Manuel Schüpfer
Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter MediaLab
Enseignant et chercheur au MediaLab

Barbara Balba Weber
Dozentin Musikvermittlung
Enseignante médiation musicale artistique